Symfony – Ein Überblick

Bei meiner Recherche auf dem aktuellen Arbeitsmarkt stieß mir bei unzähligen Stellenanzeigen ein Stichwort ins Auge: Symfony. Nach etwas Suchen und Einarbeitung schauen wir uns hier nun dieses PHP Framework einmal ganz grundlegend an – die Features und Vorteile.

Was ist Symfony?

Symfony ist ein von der Firma SensioLabs erstelltes PHP Framework. Das bedeutet, es gibt sowohl eine grundlegende Architektur als auch viele Basisfunktionalitäten bereits vor, was uns als Programmierer eine enorme Zeitersparnis bringt. Anstatt bei jedem Projekt das Rad neu zu erfinden können wir hiermit viele Funktionalitäten wiederverwenden beziehungsweise bereits fertige Module (auch Bundles genannt) in unser Projekt einbinden aber natürlich auch unsere eigenen Bundles anderen Programmierern zur Verfügung stellen. Durch die steigende Beliebt- und Bekanntheit von Symfony gibt es hier immer mehr bereits vorgefertigte Bundles – ähnlich den Plugins und Extensions diverser CMS Systeme – und wir können uns ganz der Kernfunktionalität und dem Inhalt unserer Anwendungen widmen.

 

Die Vorteile von Symfony

Bei meiner Einarbeitung in das Framework konnte ich bereits früh einige Vorteile erkennen, die mir Symfony schmackhaft gemacht haben.

  • Eingebaute Templateengines – Wir müssen uns nicht selbst um das Finden und Einbauen einer Templateengine kümmern, Symfony bietet uns sowohl die Möglichkeit, die Engine Twig als auch einfaches PHP zu nutzen.
  • Routing – Das bedeutet, die URLs werden automatisch anhand einer Konfiguration auf die richtigen PHP Klassen geleitet und wir können URLs auch dynamisch generieren lassen, basierend auf unserer Konfiguration. Sollte sich also unsere Konfiguration ändern müssen wir nicht jede einzelne URL in unseren Templates anpassen.
  • Standardformate – Nicht nur die Routen können konfiguriert werden, auch das Format das ausgeliefert werden soll kann in der Konfiguration angegeben und damit einfach geändert werden. Möchtest du eine spezielle URL haben, die immer JSON Werte zurück liefert (zum Beispiel für einen AJAX Request) kannst du das in der Konfiguration anpassen und Symfony kümmert sich automatisch darum, dass zum Beispiel der korrekte Content-Type gesetzt wird.
  • Caching – Gerade bei Webseiten mit vielen Besuchern wird Caching (also das einmalige Generieren und dann mehrfache Ausgeben dynamischer Seiten) ein sehr wichtiges Thema um Performance zu sparen. Symfony bietet hier ein einfaches und bereits eingebautes System.

Diese kurze Übersicht sollte eigentlich klar machen, wie mächtig dieses PHP Framework sein kann und dass es auf jeden Fall Sinn macht, es sich näher anzusehen. Genau aus diesem Grund können in nächster Zeit auch noch weitere Symfony Tutorials hier erwartet werden.

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